28 Glaubenspunkte
Präambel
Siebenten-Tags-Adventisten anerkennen die Bibel als die alleinige
Grundlage ihres Glaubens und sind überzeugt, dass die Heilige
Schrift fundamentale Glaubenslehren enthält. Die Glaubensaussagen,
wie sie hier formuliert sind, stellen dar, wie die Ge-meinde die
biblische Lehre versteht und bezeugt. Eine Neufassung dieser
Aussagen wäre anlässlich einer Generalkonferenz möglich, sofern die
Gemeinde durch den Hei-ligen Geist zu einem tieferen Verständnis der
biblischen Wahrheit gelangt oder bes-sere Formulierungen findet, um
die Lehren des heiligen Gotteswortes auszudrücken.
Inhaltsverzeichnis:
-
Die Heilige Schrift
-
Die Dreieinigkeit
-
Der Vater
-
Der Sohn
-
Der Heilige Geist
-
Die Schöpfung
-
Der Mensch
-
Der große Kampf
-
Leben, Tod und Auferstehung Christi
-
Die Erfahrung der Erlösung
-
Wachsen in Christus
-
Die Gemeinde
-
Die Übrigen und ihr Auftrag
-
Die Einheit der Gemeinde Christi
-
Die Taufe
-
Abendmahl
-
Geistliche Gaben und Dienste
-
Die Gabe der Weissagung
-
Das Gesetz Gottes
-
Der Sabbat
-
Gottes Haushalter
-
Christlicher Lebensstil
-
Ehe und Familie
-
Christi Dienst im himmlischen Heiligtum
-
Die Wiederkunft Christi
-
Tod und Auferstehung
-
Die tausend Jahre und das Ende der Sünde
-
Die neue Erde
1. Die Heilige Schrift
Die Heilige Schrift - Altes und Neues Testament - ist das
geschriebene Wort Gottes, durch göttliche Inspiration heiligen
Menschen anvertraut, die geredet und geschrieben haben, getrieben
vom Heiligen Geist. In diesem Wort hat Gott dem Menschen alles
mitgeteilt, was zu dessen Errettung nötig ist. Die Heilige Schrift
ist die unfehlbare Offenbarung seines Willens. Sie ist der Maßstab
für den Charakter und der Prüfstein aller Erfahrungen. Sie ist die
maßgebende Offenbarungsquelle aller Lehre und der zuverlässige
Bericht von Gottes Handeln in der Geschichte. (2. Petr. 1, 20. 21;
2. Tim. 3, 16. 17; Ps. 119, 105; Spr. 30, 5. 6; Jes. 8, 20; Joh.
10, 35; 17, 17; 1. Thess. 2, 13; Hebr. 4, 12.)
2. Die Dreieinigkeit
Es ist ein Gott: Vater, Sohn und Heiliger Geist - drei in Einheit
verbunden, von Ewigkeit her. Gott ist unsterblich, allmächtig und
allwissend; er steht über allem und ist allgegenwärtig. Er ist
unendlich und jenseits aller menschlichen Vorstellungskraft.
Dennoch kann er erkannt werden, weil er sich selbst offenbart hat.
In alle Ewigkeit gebührt ihm Ehre, Anbetung und der Dienst der
ganzen Schöpfung. (5. Mose 6, 4; 29, 28; Matth. 28, 19. 20; 2. Kor.
13, 13; Eph. 4, 4-6; l. Petr. 1, 2; 1. Tim. l, 17; Offb. 14, 6. 7.)
3. Der Vater
Gott der ewige Vater ist Schöpfer, Ursprung, Erhalter und der Herr
alles Geschaffenen. Er ist gerecht und heilig, barmherzig und
gnädig, langmütig und von großer Liebe und Treue. Die Eigenschaften
und die Macht, wie der Sohn und der Heilige Geist sie bekunden,
sind gleichermaßen Offenbarungen des Vaters. (1. Mose l, 1; Offb.
4, 11; 1. Kor. 15,28; Joh. 3, 16; 1. Joh. 4, 8; l. Tim. 1, 17; 2.
Mose 34, 6. 7; Joh. 14, 9.)
4. Der Sohn
Gott der ewige Sohn wurde Mensch in Jesus Christus. Durch ihn ist
alles geschaffen. Durch ihn ist Gottes Wesen offenbart. Er hat die
Erlösung der Menschheit bewirkt und die Welt gerichtet. Ewig wahrer
Gott, wurde er auch wahrer Mensch: Jesus Christus. Er wurde gezeugt
durch den Heiligen Geist und geboren von der Jungfrau Maria. Er
lebte als Mensch, wurde versucht als Mensch und war dennoch die
vollkommene Verkörperung der Gerechtigkeit und Liebe Gottes. Seine
Wunder bezeugten die Macht Gottes und bestätigten ihn als den von
Gott verheißenen Erlöser. Er litt und starb aus freiem Willen für
unsere Sünden an unserer Statt am Kreuz, wurde von den Toten
auferweckt und fuhr gen Himmel, um für uns im himmlischen Heiligtum
zu dienen. Er wird wiederkommen in Herrlichkeit zur endgültigen
Errettung seines Volkes und zur Wiederherstellung aller Dinge.
(Joh. 1, 1-3.14; 5, 22; Kol. 1, 15-19; Joh. 10, 30; 14, 9; Röm. 5,
18; 6, 23; 2.Kor. 5, 17-21; Luk. 1, 35; Phil. 2, 5-11; 1. Kor. I5,
3. 4; Hebr. 2, 9-18; 4, 15; 7, 25; 8, 1. 2; 9, 28; Joh. 14, 1-3; 1.
Petr. 2, 21; Offb. 22, 20.)
5. Der Heilige Geist
Gott der ewige Geist wirkte zusammen mit dem Vater und dem Sohn bei
der Schöpfung, bei der Menschwerdung und bei der Erlösung. Er
inspirierte die Schreiber der Heiligen Schrift. Er erfüllte Christi
Leben mit Kraft. Er zieht die Menschen zu Gott und überführt sie
ihrer Sünde. Die sich ihm öffnen, erneuert er und verwandelt sie in
das Ebenbild Gottes. Gesandt vom Vater und vom Sohn, damit er
allezeit bei Gottes Kindern sei, gibt der Heilige Geist der
Gemeinde geistliche Gaben, befähigt zum Zeugnis für Christus und
leitet - in Übereinstimmung mit der Heiligen Schrift - in alle
Wahrheit. (1. Mose l, 1. 2; Luk. 1, 35; 2. Petr. 1, 21; Luk. 4, 18;
Apg. 10, 38; 2. Kor. 3, 18; Eph. 4, 11. 12; Apg. 1, 8;Joh. 14,
16-18. 26; 15, 26. 27; 16, 7-13; Röm. 1, 1-4.)
6.
Die Schöpfung
Gott ist der Schöpfer aller Dinge. Er hat in der Heiligen Schrift
den zuverlässigen Bericht seines schöpferischen Wirkens offenbart.
In sechs Tagen schuf der Herr "Himmel und Erde" und alle Lebewesen
auf der Erde und ruhte am siebenten Tag dieser ersten Woche. So
setzte er den Sabbat ein als eine beständige Erinnerung an sein
vollendetes schöpferisches Werk. Der erste Mann und die erste Frau
wurden als Krönung der Schöpfung zum Bild Gottes geschaffen. Ihnen
wurde die Herrschaft über die Erde übertragen und die
Verantwortung, sie zu bewahren. Die Schöpfung war nach ihrer
Vollendung "sehr gut" und ein Ausdruck der Herrlichkeit Gottes. (1.
Mose 1 und 2; 2. Mose 20, 8-11; Ps. 104; Hebr. 11,3; Joh. 1, 1-3;
Kol. 1, 16. 17.)
7. Der Mensch
Mann und Frau wurden nach dem Bild Gottes geschaffen mit dem
Vermögen und der Freiheit, als Persönlichkeit zu denken und zu
handeln. Der Mensch ist eine unteilbare Einheit aus Leib, Seele und
Geist und obwohl als freies Wesen geschaffen - völlig abhängig von
Gott. Als Adam und Eva, unsere ersten Eltern, Gott ungehorsam
wurden, verleugneten sie ihre Abhängigkeit von ihm und verloren
dadurch ihre hohe Stellung vor Gott. Das Bild Gottes in ihnen wurde
entstellt, und sie wurden der Macht des Todes unterworfen. Seitdem
stehen alle Menschen unter der Sünde mit allen ihren Folgen. Sie
werden mit Schwachheit und Neigung zum Bösen geboren. Durch
Christus aber versöhnte Gott die Welt mit sich selber, und durch
den Heiligen Geist wird in sterblichen Menschen, die zur Umkehr
bereit sind, das Bild ihres Schöpfers wiederhergestellt. Zur Ehre
Gottes geschaffen, sind sie gerufen, ihn und einander zu lieben
sowie für ihre Umwelt verantwortlich zu handeln. (1. Mose 1, 26-28;
2, 7; Ps. 8, 4-7; Apg. 17,24-28; 1. Mose 3; Ps. 51, 5; Röm. 5,
12-17; 2. Kor. 5, 19. 20.)
8. Der große Kampf
Die ganze Menschheit ist hineingezogen in eine große
Auseinandersetzung zwischen Christus und Satan, bei der es um das
Wesen Gottes, sein Gesetz und seine Herrschaft über das Universum
geht. Dieser Streit hatte seinen Ursprung im Himmel, als ein
geschaffenes Wesen, ausgestattet mit Entscheidungsfreiheit, durch
Selbsterhöhung zum Satan, zum Widersacher Gottes, wurde. Auch einen
Teil der Engel hat er zum Aufruhr verführt. Als Satan Adam und Eva
zur Sünde verleitete, brachte er den Geist des Aufruhrs auch auf
unsere Erde . Die Sünde hat das Bild Gottes im Menschen entstellt,
die geschaffene Welt in Unordnung gebracht und schließlich durch
eine weltweite Flut verwüstet. Unsere Erde ist vor der gesamten
Schöpfung zum Austragungsort eines universalen Konfliktes geworden
, in dem sich der Gott der Liebe letztlich als Sieger erweisen
wird. Christus sendet den Heiligen Geist und seine Engel, um seinem
Volk in diesem Kampf beizustehen, es zu führen, zu schützen und auf
dem Weg des Heils zu bewahren. (Offb. 12, 3-9; Jes. 14, 12-14; Hes.
28, 12-18; 1. Mose 3. 6-8; 2. Petr. 3, 5. 6; Röm. 1, 19-32; 5,
12-21; 8, 19-22; Hebr. 1, 4-14; l. Kor. 4, 9.)
9.
Leben, Tod und Auferstehung Christi
Christus führte ein Leben vollkommenen Gehorsams gegenüber dem
Willen Gottes. Sein Leiden, sein Tod und seine Auferstehung sind
nach Gottes Vorsehung die einzigen Mittel, die Sünde des Menschen
zu sühnen. Wer diese Versöhnung im Glauben annimmt, hat das ewige
Leben. Die ganze Schöpfung kann so die unendliche und heilige Liebe
des Schöpfers besser verstehen. Diese vollkommene Versöhnung
erweist die Gerechtigkeit des Gesetzes Gottes und offenbart Gottes
Güte. Dadurch wird unsere Sünde verurteilt und zugleich ein Weg zu
ihrer Vergebung geöffnet. Christi stellvertretender Tod hat
sühnende, versöhnende und umwandelnde Wirkung. Christi Auferstehung
verkündet Gottes Triumph über die Mächte des Bösen und sichert
allen, die sich versöhnen lassen, endgültigen Sieg über Sünde und
Tod am Ende der Weltzeit zu. in seiner Auferstehung wird offenbar,
dass Christus der Herr ist. Vor ihm werden einst alle im Himmel und
auf Erden ihre Knie beugen. (Joh. 3,16; Jes. 53; 2. Kor. 5, 14. 15.
19-21; Röm. 1, 4; 3, 25; 4, 25; 8, 3.4; Phil. 2, 6-11; 1. Joh. 2,
2; 4, 10; Kol. 2, 15.)
10.
Die Erfahrung der Erlösung
In seiner unendlichen Liebe und Barmherzigkeit hat Gott Christus,
der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir
in ihm vor Gott Gerechte würden. Durch den Heiligen Geist verspüren
wir unsere Not, erkennen wir unsere Sündhaftigkeit, bereuen wir
unsere Verfehlungen und glauben an Jesus als Herrn und Erretter,
der sich stellvertretend für uns hingab und unser Vorbild ist.
Dieser Glaube, der zum Heil führt, entsteht durch die Kraft des
Wortes Gottes und ist die Gabe seiner Gnade. Durch Christus sind
wir gerechtfertigt, von Gott als Söhne und Töchter angenommen und
von der Herrschaft der Sünde befreit. Durch den Geist sind wir
wiedergeboren und geheiligt. Der Geist erneuert unser Denken und
Sinnen, schreibt Gottes Gesetz der Liebe in unser Herz und gibt uns
die Kraft zu einem heiligen Leben. Wer in Christus bleibt, wird
Teilhaber der göttlichen Natur und hat die Gewissheit des Heils
jetzt und im Gericht. (Ps. 27,1; Jes. 12, 2; Jona 2, 9; Joh. 3, 16;
2. Kor. 5, 17-21; Gal. I, 4; 2, 19. 20; 3, 13; 4, 4-7; Röm. 3,
24-26;4, 25; 5, 6-10; 8, 1-4. 14. 15. 26. 27; 10, 17; I. Kor. 2, 5;
15, 3. 4; 1.Joh. 1, 9; 2, 1. 2; Eph. 2, 5-10; 3, 16-19; Gal. 3, 26;
Joh. 3, 3-8; Matth. 18, 3; 1. Petr. 1, 23; 2, 21; Hebr. 8, 7-12.)
11. Wachsen in Christus
Durch seinen Tod am Kreuz triumphierte Jesus über
die
Macht des Bösen.
Er, der während seines irdischen Dienstes die dämonischen Geister
unterwarf,
hat ihre Macht gebrochen und ihren endgültigen Untergang besiegelt. Jesu
Sieg
verleiht auch uns den Sieg über die bösen Mächte, die uns immer noch
beherrschen
wollen. Jetzt können wir mit Jesus in Frieden, Freude und der Zusicherung
seiner
Liebe leben. Der Heilige Geist wohnt in uns und gibt uns Kraft. In
beständiger Beziehung zu Jesus als unserem Retter und Herrn sind wir befreit
von der Last vergangener Taten, den Dunklen Seiten unseres früheren Lebens,
der Angst vor
bösen Mächten, von Unwissenheit und Sinnlosigkeit. In dieser neuen Freiheit
mit Jesus sind wir berufen, zu wachsen und ihm ähnlicher zu werden.
Dies geschieht in
der Gemeinschaft mit Gott im Gebet und seinem Wort, in der täglichen
Andacht, im Nachdenken über sein göttliche Führung, im Singen
von Lobesliedern, in der Versammlung im Gottesdienst und durch die
Mitwirkung am Missionsauftrag der Gemeinde. Während wir unseren Mitmenschen
in Liebe dienen und die Erlösung
durch Christus bezeugen, verwandelt seine beständige Gegenwart im Geist
jeden Augenblick und jede Aufgab in eine bereichernde Erfahrung mit Gott.
(Ps 1,1.2; 23,4;77,12.13; Kol 1,13.14; 2,6.14.15; Lk 10,17-20; Eph 5,19.20;
6,12-18;
1 Tess 5,23; 2 Pt 2,9; 3,18; 2 Ko 3,17.18; Phil 3,7-14; 1 Tess 5,16-18; Mt
20,25-28;
Joh 20,21; Gal 5,22-25; Rö 8,38.39; 1 Joh 4,4; Hb 10,25).
12. Die Gemeinde
Die Gemeinde ist die Gemeinschaft von Gläubigen, die Jesus Christus
als ihren Herrn und Erlöser bekennen. Wie das Volk Gottes zur Zeit
des Alten Testaments ist auch die Gemeinde des Neuen Testaments aus
der Welt herausgerufen. Sie vereint sich zur Anbetung, zur
Gemeinschaft, zur Unterweisung im Wort, zur Feier des Abendmahls,
zum Dienst an den Mitmenschen und zur Verkündigung des Evangeliums
in aller Welt. Die Gemeinde erhält ihre Vollmacht von Christus, dem
Fleisch gewordenen Wort, und aus der Heiligen Schrift, dem
geschriebenen Wort. Die Gemeinde ist die Familie Gottes. Ihre
Glieder, von ihm als Kinder angenommen, leben auf der Grundlage des
Neues Bundes. Die Gemeinde ist eine Gemeinschaft des Glaubens, der
Leib Christi, dessen Haupt er ist. Sie ist die Braut, für die
Christus starb, damit er sie heilige und reinige. Bei seiner
Wiederkunft in Herrlichkeit wird er sie sich selbst darstellen als
verherrlichte Gemeinde. Es sind die Treuen aller Zeiten, erworben
durch sein Blut, ohne Flecken und Runzeln, heilig und unsträflich.
(1. Mose 12, 3; Apg. 7, 38; Matth. 21, 43; 16, 13-20; Joh. 20, 21.
22; Apg. 1, 8; Röm. 8, 15-17; 1. Kor. 12, 13-27; Eph. 1,15. 23; 2,
12; 3, 8-11. 15; 4, 11-15.)
13. Die Übrigen und ihr Auftrag
Die weltweite Gemeinde setzt sich zusammen aus allen, die wahrhaft
an Christus glauben. Doch in der letzten Zeit, einer Zeit
weitverbreiteten Abfalls, ist eine Schar der Übrigen herausgerufen,
um an den Geboten Gottes festzuhalten und den Glauben an Jesus zu
bewahren. Diese Übrigen weisen darauf hin, dass die Stunde des
Gerichts gekommen ist, predigen, dass es Erlösung allein durch
Christus gibt, und verkündigen seine Wiederkunft. Die drei Engel in
Offenbarung 14 sind Sinnbild dieser Verkündigung. Sie geht einher
mit dem Gerichtsgeschehen im Himmel und führt auf Erden zu einer
Bewegung der Buße und Erneuerung. Jeder Gläubige ist aufgefordert,
sich an diesem weltweiten Zeugnis persönlich zu beteiligen. (Mark.
16, 15; Matth. 28, 18-20; 24, 14; 2. Kor. 5, 10; Offb. 12, 17;
14,6-12; 18, 1-4; Eph. 5, 22-27; Offb. 21, 1-14.)
14. Die Einheit der Gemeinde Christi
Die Gemeinde ist ein Leib mit vielen Gliedern, herausgerufen aus
allen Nationen, Geschlechtern, Sprachen und Völkern. In Christus
ist der Gläubige eine neue Schöpfung. Rassische, kulturelle,
bildungsmäßige, nationale, soziale und gesellschaftliche
Unterschiede sowie Unterschiede zwischen Mann und Frau dürfen nicht
zu Spaltungen in der Gemeinde führen. In Christus sind alle gleich;
durch einen Geist zur Gemeinschaft mit ihm und untereinander
zusammengefügt. Wir sollen einander dienen, ohne Voreingenommenheit
und Vorbehalt. Weil sich Jesus Christus in der Schrift offenbart
hat, verbindet uns ein Glaube und eine Hoffnung - das bezeugen wir
vor allen Menschen. Dieses Einssein hat seinen Ursprung in der
Einheit des dreieinigen Gottes, der uns zu seinen Kindern gemacht
hat. (Ps. 133,l; 1. Kor. 12, 12-14; Apg. 17, 26. .27; 2. Kor. 5,
16. 17; Gal. 3,27-29; Kol. 3, 10-15; Eph. 4, 1-6; Joh. 17, 20-23;
Jak. 2, 2-9; 1. Joh. 5,1.)
15. Die Taufe
Durch die Taufe bekennen wir unseren Glauben an den Tod und die
Auferstehung Jesu Christi und geben Zeugnis, dass wir für die Sünde
tot sind und entschlossen, ein neues Leben zu führen. Damit
anerkennen wir Christus als Herrn und Erlöser, werden seinem Volk
hinzugefügt und als Glieder seiner Gemeinde angenommen. Die Taufe
ist ein Sinnbild für unsere Gemeinschaft mit Christus, für die
Vergebung unserer Sünden und für den Empfang des Heiligen Geistes.
Sie ist eine Bestätigung des Glaubens an Jesus Christus sowie ein
Zeichen der Reue über die Sünde und wird vollzogen durch
Untertauchen im Wasser. Ihr geht Unterweisung in der Heiligen
Schrift und die Annahme ihrer Lehren voraus. (Matth. 3, 13-16;28,
19. 20; Apg. 2, 38; 16, 30-33; 22, 16; Röm. 6, 1-6; Gal. 3, 27; 1.
Kor. 12, 13; Kol. 2, 12. 13; 1. Petr. 3, 21.)
16. Abendmahl
Beim Abendmahl nehmen wir Brot und Wein zu uns, die Zeichen für den
Leib und das Blut Jesu Christi, und bringen dadurch unseren Glauben
an ihn als unseren Herrn und Erlöser zum Ausdruck. In diesem
Erlebnis der Gemeinschaft ist Christus gegenwärtig, um unter seinem
Volk zu sein und es zu stärken. Durch die Teilnahme am Abendmahl
verkünden wir voll Freude des Herrn Tod, bis er wiederkommt. Zur
Vorbereitung gehören Selbstprüfung, Reue und Sündenbekenntnis. Der
Herr gebot auch den Dienst der Fußwaschung. Die Fußwaschung weist
auf die Notwendigkeit erneuter Reinigung hin, ist Ausdruck der
Bereitschaft, einander in Demut zu dienen, wie Christus es tat, und
soll unsere Herzen in Liebe verbinden. Am Abendmahl können alle
gläubigen Christen teilnehmen. (Matth.26, 17-30; l. Kor. 11, 23-30;
10, 16. 17; Joh. 6, 48-63; Offb. 3, 20; Joh. 13, 1-17.)
17. Geistliche Gaben und Dienste
Gott rüstet die Glieder seiner Gemeinde zu allen Zeiten mit
geistlichen Gaben aus. Jedes Glied soll die ihm verliehenen Gaben
in Liebe und Dienstgesinnung zum Nutzen der Gemeinde und der
Mitmenschen einsetzen. Diese Gaben, die der Geist nach seinem
Ermessen zuteilt, befähigen die Gläubigen zu allen Diensten, die
die Gemeinde zur Erfüllung der ihr von Gott gestellten Aufgaben
braucht. Gemäß der Schrift gehören dazu: Glaube, Heilung,
Weissagung, Verkündigung, Lehre, Verwaltung, Versöhnung,
Barmherzigkeit, selbstloser Dienst und Nächstenliebe, damit andere
getröstet und ermutigt werden. Für Seelsorge, Verkündigung und
Unterweisung werden Gemeindeglieder, die von Gott gerufen und vom
Heiligen Geist befähigt sind, in ihrem Dienst von der Gemeinde
anerkannt. Sie tragen dazu bei, die Glieder der Gemeinde zum Dienst
zuzurüsten, die Gemeinde zur geistlichen Reife zu führen sowie die
Einheit im Glauben und in der Erkenntnis Gottes zu fördern. Wenn
die Gemeindeglieder diese geistlichen Gaben als treue Haushalter
der vielfältigen Gnade Gottes einsetzen, bleibt die Gemeinde vor
dem zerstörenden Einfluss falscher Lehren bewahrt, wird in der von
Gott vorgesehenen Weise wachsen und aufgebaut in Glaube und Liebe.
(Röm. 12, 4-8; l. Kor. 12, 9-11. 27. 28; Eph. 4, 8. 11-16; 2. Kor.
5, 14-21; Apg. 6, 1-7; 1. Tim. 2, 1-3; 1. Petr. 4, 10. 11; Kol. 2,
19; Matth. 25, 31-36.)
18. Die Gabe der Weissagung
Eine der Gaben des Heiligen Geistes ist die Weissagung. Diese Gabe
ist ein Kennzeichen der Gemeinde der Übrigen und hat sich im Dienst
von Ellen G. White erwiesen. Die Schriften dieser Botin des Herrn
sind eine fortwirkende, bevollmächtigte Stimme der Wahrheit und
geben der Gemeinde Trost, Führung, Unterweisung und Zurechtweisung.
Sie heben auch deutlich hervor, dass die Bibel das Maß ist, an dem
alle Lehre und Erfahrung geprüft werden muss. (Joel 3, 1. 2; Apg.
2, 14-21; Hebr. 1, 1-3; Offb. 12, 17; 19, 10.)
19.
Das Gesetz Gottes
Die Grundzüge des Gesetzes Gottes sind in den Zehn Geboten
zusammengefasst und im Leben Jesu Christi beispielhaft dargestellt.
In den Geboten kommen Gottes Liebe, sein Wille und seine Absichten
für das Leben des Menschen zum Ausdruck - für sein Verhalten und
für die zwischenmenschlichen Beziehungen. Die Zehn Gebote sind
bindend für die Menschen aller Zeiten, Grundlage für Gottes Bund
mit seinem Volk und Maßstab in Gottes Gericht. Durch das Wirken des
Heiligen Geistes decken sie die Sünde auf und wecken das Verlangen
nach einem Erlöser. Die Erlösung geschieht allein aus Gnade, nicht
durch Werke; ihre Frucht jedoch ist Gehorsam gegenüber den Geboten.
Er trägt dazu bei, einen christlichen Charakter zu entfalten und
schenkt inneren Frieden. Dieser Gehorsam bekundet unsere Liebe zum
Herrn und unsere Verantwortung für den Mitmenschen. Im Gehorsam des
Glaubens erweist sich Christi Macht, das Leben eines Menschen zu
ändern, und bekräftigt so das christliche Zeugnis. (2. Mose 20,
1-17; Matth. 5, 17; 5. Mose 28, I-14; Ps. 19, 8-12; Joh. 14,15;
Röm. 8, 1-4; 1. Joh. S, 3; Matth. 22, 36-40; Eph. 2, 8.)
20.
Der Sabbat
Nach sechs Schöpfungstagen ruhte Gott am siebenten Tag und setzte
dann den Sabbat für alle Menschen zum Gedenken an die Schöpfung
ein. Das vierte Gebot in Gottes unwandelbarem Gesetz gebietet die
Heiligung des Sabbats - des siebenten Tages der Woche - als Tag der
Ruhe, der Anbetung und des Dienens, so wie es uns Jesus Christus,
der Herr des Sabbats, gelehrt und vorgelebt hat. Der Sabbat ist ein
Tag froher Gemeinschaft mit Gott und untereinander. Er ist ein
Sinnbild unserer Erlösung durch Christus, ein Zeichen unserer
Heiligung, ein Zeugnis unseres Gehorsams und ein Vorgeschmack des
ewigen Lebens im Reiche Gottes. Der Sabbat ist Gottes bleibendes
Zeichen seines ewigen Bundes mit seinem Volk. Wer diese heilige
Zeit begeht, von Abend bis Abend, von Sonnenuntergang bis
Sonnenuntergang, feiert Gottes schöpferisches und erlösendes
Handeln. (1. Mose 2, 1-3; 2. Mose 20, 8-11; 31, 12-17; Luk. 4, 16;
Hebr. 4, 1-11; 5. Mose 5, 12-15; Jes. 56,4. 5; 58, 13. 14; 13. 14;
3. Mose 23, 32; Mark. 2, 27. 28.)
21.
Gottes Haushalter
Wir sind Haushalter Gottes. Er hat uns Zeit und Möglichkeiten,
Fähigkeiten und Besitz, den Ertrag der Erde und ihre Bodenschätze
anvertraut. Für einen vernünftigen Umgang damit sind wir Gott
verantwortlich. Wir anerkennen Gott als Eigentümer, wenn wir ihm
und den Mitmenschen treu dienen, ihm den Zehnten und Gaben
darbringen, um die Verkündigung seines Evangeliums und das Wachstum
seiner Gemeinde zu fördern. Recht geübte Haushalterschaft ist eine
Möglichkeit, die Gott uns gibt, um in der Liebe zu wachsen sowie
Selbstsucht und Habgier zu überwinden. Der Haushalter freut sich
über den Segen, den andere durch seine Treue empfangen. (1. Mose 1,
26-28; 2, 15; Haggai 1, 3-11; Mal.3, 8-12; Matth. 23, 23; 1. Kor.
9, 9-14.)
22. Christlicher Lebensstil
Wir sind berufen, ein gottesfürchtiges Volk zu sein, das in
Übereinstimmung mit dem Wort Gottes denkt, fühlt und handelt. Damit
der Heilige Geist in uns ein christusähnliches Wesen wirken kann,
beschäftigen wir uns bewusst mit dem, was in uns Reinheit,
Gesundheit und Freude fördert. Freizeitgestaltung und Geselligkeit
sollen dem hohen Anspruch von Lebensstil und Schönheit entsprechen,
wie sie christlichem Glauben angemessen sind. Während wir durchaus
kulturelle Unterschiede berücksichtigen, sind wir darauf bedacht,
uns einfach, schlicht und geschmackvoll zu kleiden; denn wahre
Schönheit besteht nicht in Äußerlichkeiten, sondern in dem
unvergänglichen Schmuck der Freundlichkeit und Herzensgüte. Das
schließt auch ein, dass wir für unseren Leib, der ein Tempel des
Heiligen Geistes ist, in vernünftiger Weise Sorge tragen. Neben
ausreichender körperlicher Bewegung und Ruhe wollen wir uns so
gesund wie möglich ernähren und uns der Speisen enthalten, die in
der Heiligen Schrift als unrein bezeichnet werden. Wir enthalten
uns auch der alkoholischen Getränke, des Tabaks, der Drogen und
lehnen den Missbrauch von Medikamenten und Narkotika ab, weil sie
unserem Körper schaden. Statt dessen befassen wir uns mit dem, was
unsere Gedanken und unseren Körper unter die Zucht Christi stellt.
Gott will unser Bestes: Freude und Wohlergehen. (1. Joh. 2, 6; Eph.
5, 1-13; Röm. 12, 1. 2; 1. Kor. 6, 19. 20; 10, 31; 1. Tim. 2, 9.
10; 3. Mose 11; 2. Kor. 7, l; 1. Petr. 3, 1-4; 2. Kor. 10, 5; Phil.
4, 8.)
23. Ehe und Familie
Die Ehe, von Gott im Garten Eden eingesetzt und von Jesus Christus
bestätigt, soll eine lebenslange Verbindung zwischen einem Mann und
einer Frau in einer von Liebe erfüllten Gemeinschaft sein. Für den
Christen gilt das Ehegelöbnis sowohl Gott als auch dem Ehepartner
gegenüber. Eine Ehe sollte nur zwischen Partnern gemeinsamen
Glaubens geschlossen werden. Gegenseitige Liebe, Wertschätzung,
Achtung und Verantwortung sind die Grundlage der Ehe. Sie soll die
Liebe, Heiligkeit, Innigkeit und Beständigkeit der Beziehung
zwischen Christus und seiner Gemeinde widerspiegeln. Jesus hat
gelehrt, dass Ehebruch begeht, wer sich von seinem Ehepartner
scheiden lässt - es sei denn wegen Unzucht - und einen anderen
heiratet. Selbst wenn manche ehelichen und familiären Verhältnisse
nicht ideal sind, können dennoch Ehepartner, die sich einander in
Christus die Treue halten, durch die Führung des Heiligen Geistes
und durch den Zuspruch der Gemeinde verbunden bleiben. Gott segnet
die Familie und möchte, dass die Familienangehörigen auf dem Weg
zur völligen Reife einander beistehen. Eltern sollen ihre Kinder so
erziehen, dass sie den Herrn lieben lernen und ihm gehorchen. Durch
Wort und Vorbild sollen Eltern ihre Kinder zu der Erkenntnis
führen, dass Christus ein liebevoller Erzieher ist, voll Güte und
Fürsorge, der sie zu Gliedern seines Leibes und damit zur Familie
Gottes machen möchte. Wie wichtig die Stärkung des
Familienzusammenhalts ist, wird in der Botschaft des Evangeliums
der Endzeit besonders betont. (1. Mose 2, 18-25; 5. Mose 6, S-9;
Joh. 2, 1-11; Eph. 5, 21-33; Matth. 5,31. 32; 19, 3-9; Spr. 22, 6;
Eph. 6, 1-4; Mal. 3, 23. 24; Mark. 10, 11. 12; Luk. 16, 18; 1. Kor.
7, 10. 11.)
24. Christi Dienst im himmlischen Heiligtum
Es gibt ein Heiligtum im Himmel, die wahre Stiftshütte, die Gott
aufgerichtet hat und kein Mensch. Dort dient Christus für uns.
Durch seinen Dienst macht er sein versöhnendes Opfer, das ein für
allemal am Kreuz geschah, den Gläubigen zugänglich. Mit seiner
Himmelfahrt wurde er als unser großer Hohepriester eingesetzt und
nahm seinen Mittlerdienst auf. 1844, am Ende der prophetischen Zeit
der 2300 Tage, begann die zweite und letzte Phase seines
Versöhnungsdienstes. Diese Phase verstehen wir im Sinne eines
Untersuchungsgerichts, das zur endgültigen Beseitigung der Sünde
beiträgt, wie sie durch die Reinigung des alttestamentlichen
Heiligtums am Versöhnungstag vorgebildet war. Die Abbilder der
himmlischen Dinge wurden mit dem Blut von Tieropfern gereinigt; die
himmlischen Dinge selbst aber erfordern ein wirksameres Opfer: das
vollkommene Opfer Jesu Christi. Das Untersuchungsgericht offenbart
den himmlischen Wesen, welche Menschen im Glauben an den Herrn
gestorben und dadurch würdig sind, an der ersten Auferstehung
teilzuhaben. Es zeigt auch auf, wer von den Lebenden Gemeinschaft
mit Christus hat, an den Geboten Gottes festhält und den Glauben an
Jesus bewahrt. Wer so in Christus ist, der ist bereit für die
Verwandlung und wird eingehen in Gottes ewiges Reich. Dieses
Gericht offenbart die Gerechtigkeit Gottes dadurch, dass Gott alle
rettet, die an Jesus Christus glauben. So wird bestätigt, dass
alle, die Gott treu geblieben sind, das Reich empfangen werden. Mit
der Vollendung des Dienstes Christi findet für den Menschen die
Zeit seiner Bewährung vor der Wiederkunft Christi ihren Abschluss.
(Hebr. 1, 3; 8, 1-5; 9, 11-28; Dan. 7, 9-27; 8, 13. 14; 9, 24-27;
4. Mose 14, 34; Hes. 4, 6; Mal. 3, l; 3. Mose 16; Offb. 14, 12; 20,
12; 22, 12.)
25. Die Wiederkunft Christi
Das zweite Kommen Christi ist die selige Hoffnung der Gemeinde und
die herrliche Erfüllung des Evangeliums. Der Erlöser wird wirklich,
persönlich und weltweit sichtbar erscheinen. Wenn er wiederkommt,
werden die verstorbenen Gerechten auferweckt und zusammen mit den
lebenden Gerechten verherrlicht in den Himmel aufgenommen; die
Ungerechten aber werden sterben. Die Erfüllung der meisten
prophetischen Aussagen sowie der gegenwärtige Zustand der Welt
weisen darauf hin, dass Christi Kommen nahe bevorsteht. Der
Zeitpunkt dieses Ereignisses ist nicht offenbart worden; deshalb
sind wir aufgefordert, jederzeit bereit zu sein. (Tit. 2, 13; Joh.
14, 1-3; Apg. 1, 9-11; 1. Thess. 4, 16. 17; 1. Kor. 15, 15-54; 2.
Thess. 2, 8; Matth. 24; Mark. 13; Luk. 21; 2. Tim. 3, 1-5; Joel 4,
9-16; Hebr. 9, 28.)
26. Tod und Auferstehung
Der Lohn der Sünde ist der Tod. Gott aber, der allein unsterblich
ist, schenkt seinen Erlösten ewiges Leben. Bis zu jenem Tag sind
alle verstorbenen Menschen in einem Zustand ohne Bewusstsein. Wenn
Christus, der unser Leben ist, wiederkommt, werden die auferweckten
und lebenden Gerechten verherrlicht und entrückt, um ihrem Herrn zu
begegnen. Das ist die erste Auferstehung. Die zweite Auferstehung
aber, die Auferstehung der Ungerechten, geschieht tausend Jahre
später. (1. Tim. 6, 15. 16; Röm. 6, 23; 1. Kor. 15, 51-54; Pred. 9,
5. 6; Ps. 146, 4; 1. Thess. 4, 13-17; Röm. 8, 35-39; Joh. 5, 28.
29; Offb. 20, 1-10; Joh. 5, 24.)
27.
Die tausend Jahre und das Ende der Sünde
Die Bibel spricht von tausend Jahren zwischen der ersten und
zweiten Auferstehung (Millenium), in denen Christus mit seinen
Heiligen im Himmel herrscht. Während dieser Zeit wird über die
gottlosen Toten Gericht gehalten. Die Erde befindet sich in einem
verwüsteten Zustand; kein Mensch lebt darauf, nur Satan und seine
Engel. Am Ende der tausend Jahre kommen Christus und seine Heiligen
sowie die Heilige Stadt vom Himmel zur Erde herab. Dann werden die
Ungerechten aus dem Tod auferweckt. Mit Satan und seinen Engeln
werden sie die Heilige Stadt belagern. Aber Feuer von Gott wird sie
verzehren und die Erde reinigen. So wird das Universum auf ewig von
Sünde und Sündern befreit. (Offb. 20; Sach. 14, 1-4; Mal. 3, 19;
Jer. 4, 23-26; 1. Kor. 6, 1-3; 2. Petr. 2, 4; Hes. 28, 18; 2.
Thess. 1, 7-9; Offb. 19, 17.18. 21.)
28.
Die neue Erde
Auf der neuen Erde, auf der Gerechtigkeit wohnt, wird Gott eine
ewige Heimat für die Erlösten schaffen - eine vollkommene Welt des
ewigen Lebens, der Liebe, der Freude und zunehmender Erkenntnis in
seiner Gegenwart. Gott selbst wird unter seinem Volk wohnen, Leid
und Tod werden nicht mehr sein. Der große Kampf ist zu Ende. Nie
mehr wird es Sünde geben. Alles, das Belebte und das Unbelebte,
wird davon künden, dass Gott Liebe ist. Er wird in Ewigkeit
regieren. (2. Petr. 3, 13; 1. Mose 17, 1-8; Jes. 35; 65, 17-25;
Matth. 5, 5; Offb. 21, 1-7; 22, 1-5; 11, 15.)
Artikel von :
www.adventisten.de
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